Replay TV

Replay Dank Branchenlösung gesichert

1.
In der Schweiz erhalten die Zuschauer auf den digitalen Plattformen der TV-Verbreiter wie Swisscom, UPC und Sunrise eine weltweit einmalige Programm­vielfalt und die Möglichkeit, mehr als 250 Sender bis zu sieben Tagen zurück zeitversetzt im Replay (sog. Catch-up TV) zu nutzen. Die Kunden können jederzeit 50’000 Programmstunden abrufen.

2.
Das zeitversetzte Fernsehen ist beliebt und wird immer mehr genutzt.

3.
Wenn die Zuschauer zeitversetzt fernsehen, überspulen 60 bis 80 Prozent die Werbung. Im Live TV beträgt die Zapping­quote nur 10 bis 30 Prozent. Das zeigt, dass die Werbung im zeitversetzten Fernsehen viel weniger Zuschauer erreicht als früher.

4.
Dadurch verlieren die TV-Sender Werbekontakte und Werbe­einnahmen, die sie brauchen, um die Programme zu finanzieren.

5.
Die Existenz der werbefinanzierten Sender ist in den nächsten Jahren bedroht, wenn diese Entwicklung so weitergeht. Damit ist die Medienvielfalt in der Schweiz gefährdet. Ohne Werbeeinnahmen gibt es über kurz oder lang nur noch über Gebühren finanziertes Schweizer TV oder Pay-TV. Fernsehinhalte werden für den Konsumenten teurer.

6.
Die IRF hat 2018 zahlreiche politische Vorstösse zur Verbesserung der Lage der Sender unterstützt. Die meisten Politikerinnen und Politiker anerkannten die schwierige Lage der Sender und sahen auch, dass ein Handlungsbedarf besteht. Das geht zum Beispiel aus den Entscheiden der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen (Medien­mitteilungen vom 3. Juli 2018 und 28. August 2018) und der Kommission für Rechtsfragen des Nationalrats (Medien­mitteilung vom 26. Oktober 2018) hervor. Auch die Debatte zu einer Anpassung im URG in der Wintersession 2018 zeigte deutlich, dass die Mehrheit der Votanten grosses Verständnis für die Lage der Sender hat. Im Detail waren sich dann aber Politik und Administration nicht einig, wie und wo der Schutz der Sender geregelt werden soll.

  • Erfreulich ist, dass zum Schutz der Sender der Artikel 61a ins RTVG (Radio- und Fernseh-Gesetz) aufgenommen wurde. TV Verbreiter dürfen so ohne die Sender keine eigene Werbung im Replay schalten und mit den Programmen der Sender zusätzliche Werbeerlöse generieren.
  • Deutlich abgelehnt wurde im Nationalrat in der Wintersession 2018 die Anpassung des Urheberrechts durch die Einführung eines neuen Artikels 37a im URG mit dem Ziel, dass das Überspringen der Werbung nur möglich ist, soweit der Sender seine Zustimmung nicht explizit widerruft. Konsens der Votanten war, dass das berechtige Problem nicht im URG gelöst werden soll.

7.
Im Dezember 2018 haben die beiden Verbreiter-Verbände Swissstream und Suissedigital kurz vor der Abstimmung im Nationalrat über das Überspulen von Werbung im Rahmen der URG-Revision ihre Bereitschaft betont, mit den Sendern über alternative Werbeformen zu verhandeln. Gleichzeitig erklärten sie in der Öffentlichkeit, dass damit kein Bedarf für eine gesetzliche Regelung bestehe: «Die berechtigten Anliegen der Sender sind damit bedient.». Gestützt darauf haben die Nationalrätinnen und Nationalräte die Sender und die TV-Verbreiter aufgefordert, miteinander in Verhandlungen zu treten und eine gemeinsame Lösung zu finden. Die Verhandlungen mit dem Verbreitern begonnen im Frühling 2019. Im Vordergrund standen Verhandlungen über die Integration von Werbeformen im Replay-Angebot der TV-Verbreiter, die von den Konsumenten akzeptiert werden.

8.
Nach 18-monatigen Verhandlungen haben die TV-Verbreiter zusammen mit ihren Verbänden Suissedigital und Swiss­stream sowie die in der Schweiz tätigen und überwiegend mit Werbung finanzierten TV-Sender eine Branchenlösung gefunden, welche die Zukunft des Replays sicherstellt. Das Replay wird von 7 auf 14 Tage verlängert. Ausserdem können die Zuschauer/-innen neu über die Replay-Dauer entscheiden. Sie bestimmen auch darüber, wieviel oder wie wenig Werbung sie sehen wollen.

Aufgrund der Branchenlösung haben sich die Verwertungs­gesellschaften und die Nutzerverbände auf einen Nach­folge­tarif zum Gemeinsamen Tarif 12 geeinigt, der das zeit­versetzte Fernsehen regelt. Der neue Tarif wurde am 11. Juni 2020 der Eidgenössischen Schiedskommission für Urheber­rechte (ESchK) zur Genehmigung zugestellt. Die neue Regelung tritt per 1. Januar 2022 in Kraft. Die Übergangsregelung ist bereits ab 1. Januar 2021 gültig.

Stellung­nahme

Juni 2020 | IRF

Replay Dank Branchenlösung gesichert

Nach 18-monatigen Verhandlungen haben die TV-Verbreiter zusammen mit ihren Verbänden Suissedigital und Swiss­stream sowie die in der Schweiz tätigen und überwiegend mit Werbung finanzierten TV-Sender eine Branchenlösung gefunden, welche die Zukunft des Replays sicherstellt. Das Replay wird von 7 auf 14 Tage verlängert. Ausserdem können die Zuschauer/-innen neu über die Replay-Dauer entscheiden. Sie bestimmen auch darüber, wieviel oder wie wenig Werbung sie sehen wollen.

Aufgrund der Branchenlösung haben sich die Verwertungs­gesellschaften und die Nutzerverbände auf einen Nach­folge­tarif zum Gemeinsamen Tarif 12 geeinigt, der das zeit­versetzte Fernsehen regelt. Der neue Tarif wurde am 11. Juni 2020 der Eidgenössischen Schiedskommission für Urheber­rechte (ESchK) zur Genehmigung zugestellt. Die neue Regelung tritt per 1. Januar 2022 in Kraft. Die Übergangsregelung ist bereits ab 1. Januar 2021 gültig.

November 2018 | IRF

Replay-TV erhalten – Stellung der Sender verbessern – JA zu Art. 37a URG

Die TV-Sender sollen direkt mit den TV-Verbreitern über die TV Werbung im Replay verhandeln müssen. Es darf nicht sein, dass die Hersteller der Programme – also, die TV-Sender –, im Replay wegen dem Überspulen der Werbung praktisch keine Einnahmen haben und die TV-Verbreiter einzig für ihre Transportleistung von ihren Kunden viel Geld erhalten. Das gefährdet die Existenz der freien, werbefinanzierten Sender und beeinträchtigt auch die gebührenfinanzierten Sender massiv. Damit wird die Medienvielfalt gefährdet. Die Konsumenten sollen auch künftig die Replay-Funktion nutzen können, ohne mehr bezahlen zu müssen.

26. Oktober 2018 | IRF

Unser Statement zum Entscheid der RK-N zum zeitversetzten Fernsehen im Rahmen der URG-Revision

Wir freuen uns über diesen klaren Entscheid. Nicht nur die Mitglieder der Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrats, sondern auch die Kommission für Rechtsfragen anerkennen das Schutzbedürfnis der TV-Sender beim zeitversetzten Fernsehen. Alle beteiligten Ver­wertungs­gesellschaften in Vertretung der Produzenten, Künstler und Drehbuchautoren haben sich auf diese Lösung einigen können.

20. September 2018 | IRF

Kein Beschwerderecht für TV-Unternehmen beim Catch-up TV

Wir bedauern den Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts vom 9. September 2018, dass die TV-Sender weiterhin nicht an den Verhandlungstisch über den Replay TV Tarif zugelassen werden. Es ist eine Chance verpasst worden, dass die TV-Sender direkt mit den TV-Verbreitern das Replay TV regeln und eine für beide Parteien vernünftige Lösung finden. Die Sender prüfen, ob sie den Entscheid über die Ablehnung der Beschwerdebefugnis ans Bundesgericht weiterziehen. Der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts bestätigt, dass eine Lösung auf Gesetztes-Ebene gefunden werden muss. Die herrschende Praxis führt dazu, dass die Sender steigende Einkommenseinbussen erleiden, da wegen dem Replay die Werbeeinnahmen zurück gehen. Die Existenz der werbefinanzierten Sender ist damit gefährdet, was auch negative Auswirkungen auf die Medienvielfalt haben wird. Die Profiteure der aktuellen Regelung sind die TV-Verbreiter, welche für eine minimale Abgeltung, das Replay TV kommerzialisieren. Die TV-Sender wollen Replay nicht verunmöglichen, sie wollen einzig faire Rahmenbedingungen für das Replay TV aushandeln können.

6. November 2017 | IRF

FMG-Revision: Schutz des TV Signals bei der Weiterverbreitung

Wir schlagen vor, das FMG mit einer Bestimmung zu ergänzen, welche die Kontrolle der Signale der Sender sichert.

IRF Medien­mitteilungen

12. Juni 2020 | IRF

TV-Sender, TV-Verbreiter und Verwertungsgesellschaften sichern die Zukunft des Replay-Fernsehens

Die Verwertungsgesellschaften und die Nutzerverbände Suissedigital und Swissstream haben sich auf einen neuen Tarif (Gemeinsamen Tarif 12) geeinigt, der das zeitversetzte Fernsehen in der Schweiz gestützt auf das Urheberrechtsgesetz regelt. Die Speicherdauer für TV-Programme wird dabei von 7 auf 14 Tage verlängert. Ausserdem können die Zuschauerinnen und Zuschauer aus dem Angebot der TV-Verbreiter zukünftig selber wählen, wieviel Werbung sie im Replay anschauen wollen. Die neue Regelung tritt per 1. Januar 2022 in Kraft.

31. Oktober 2018 | IRF

Medienmitteilung IRF zu den falschen Behauptungen der Kabelnetzbetreiber

Der Kabelnetzbetreiber UPC und der Branchenverband Suissedigital, polemisieren mit unsachgemässen Äusserungen gegen die TV-Sender. Anlass ist der Entscheid der nationalrätlichen Rechtskommission, dass das Replay-TV weiterhin erhalten werden soll, dass aber die TV-Sender direkt mit den Kabelunternehmen über das Überspulen der Werbung verhandeln können.

21. März 2018 | IRF

Zementierung der diskriminierenden Verbreitungspraxis für Schweizer TV-Sender

Die Eidgenössische Schiedskommission hat am 16. Februar 2018 den Tarif (GT 12), der zeitversetzte Fernsehangebote der TV-Verbreiter regelt, genehmigt, ohne den TV-Sendern Parteirechte zu gewähren.

TV-Sender ziehen diesen existenzbedrohenden Tarif-Entscheid der Eidgenössischen Schiedskommission an das Bundesverwaltungsgericht weiter.

Die werbefinanzierten TV-Sender werden durch den neuen Tarif massiv in ihren Rechten beschnitten und erleiden wegen dem zeitversetzten Fernsehen grosse Einbussen bei den Werbeeinnahmen.

Die TV-Verbreiter übernehmen Sendeinhalte für den Aufbau eigener Video on Demand Angebote und weigern sich gleichzeitig, die interaktiven Angebote der Sender wie etwa Hbb-TV zu verbreiten.

22. August 2016 | IRF

TV-Verbreiter bedrohen die Existenz der Schweizer TV-Sender

In der Schweiz erhalten die Zuschauer auf den digitalen Plattformen der TV-Verbreiter eine weltweit einmalige Programmvielfalt mit bis zu über 300 Sendern und die Möglichkeit diese Programme zeitversetzt zu nutzen.

Die TV-Verbreiter wie Swisscom und UPC lassen beim zeitversetzten Fernsehen das Überspulen von Werbung zu und bedrohen damit das Geschäft der TV Sender. Der Ausfall der Werbeeinnahmen der Sender belief sich 2015 auf 67 Millionen Franken und wurde durch die Rechteabgeltung mit 5,4 Millionen Franken nicht kompensiert.

Die TV-Sender wollen die Konditionen von zeitversetztem Fernsehen mitbestimmen. Sie fordern eine partielle Aufhebung der Spulmöglichkeit, die Weiterverbreitung eigener interaktiver Angebote an die Zuschauer sowie eine marktgerechte Vergütung.

Medien­mitteilungen Dritter

Medienmitteilung RK-N 26. Oktober 2018

Urheberrechtsgesetz auf Kurs

Die Kommission für Rechtsfrage betont, dass Replay-TV möglich bleiben soll. Sie ist aber der Meinung, dass die Finanzierung der Sendeunternehmen über die Werbung sowohl ein medienrechtliches wie auch ein urheberrechtliches Problem darstellt. Sie spricht sich deshalb mit 12 zu 9 Stimmen bei 3 Enthaltungen für einen neuen Artikel im Urheberrechtsgesetz aus, wonach die Sendeunternehmen direkt mit den Kabelunternehmen über die Möglichkeit zum Überspringen von Werbung verhandeln können.

Medienmitteilung RK-N 31. August 2018

Bedingungen für die Übernahme der Programme ins zeitversetzte Fernsehen selbst verhandeln

Die Kommission hat im Rahmen der Eintretensdebatte davon Kenntnis genommen, dass die Fernmeldekommission des Nationalrates (KVF-N) an ihrer Sitzung vom 28. August 2018 zum Schluss gekommen ist, dass die schweize­rischen TV-Sender die Bedingungen für die Übernahme ihrer Programme ins zeitversetzte Fernsehen mit den betroffenen TV-Verbreitern selbst verhandeln sollen.

Die KVF-N ist aber der Ansicht, diese Problematik sei im Urheberrechtsgesetz zu regeln. Die Kommission hat die Verwaltung deshalb beauftragt, ihr im Hinblick auf die Detailberatung Vorschläge für eine mögliche Umsetzung zu unterbreiten.

Medienmitteilung KVF-N 28. August 2018

Frage im Rahmen der laufenden Revision des URG (17.069)

…die Kommission ist nach wie vor der Ansicht, dass die schweizerischen TV-Sender die Bedingungen für die Übernahme ihrer Programme ins zeitversetzte Fernsehen mit den betroffenen TV-Verbreitern selbst verhandeln sollen. Diese Problematik hingegen soll im Urheberrechtsgesetz geregelt werden.

Sie wird daher die Rechtskommission des Nationalrates bitten, die Frage im Rahmen der laufenden Revision des URG (17.069) aufzunehmen.

Medienmitteilung KVF-N 3. Juli 2018

Grundsatz der Signalintegralität ins FMG aufnehmen

Die Kommission beantragt mit 17 zu 4 Stimmen bei 3 Enthaltungen, den Grundsatz der Signalintegralität ins FMG aufzunehmen.

Ohne Zustimmung des Veranstalters sollen Anbieterinnen von Fernmelde­diensten zukünftig Programmsignale nur zeitgleich, unverändert und vollständig weiterverbreiten.

Die Mehrheit will damit insbesondere erreichen, dass die schweizerischen TV-Sender die Bedingungen für die Übernahme ihrer Programme ins zeitversetzte Fernsehen mit den betroffenen TV-Verbreitern selbst verhandeln dürfen.

Medien­artikel

13. Juni 2020 | 20 Minuten

9 Fragen zur Werbung im Replay-TV

Ab 2022 sollen neue Regelungen für das Replay-TV gelten. Kunden erhalten ein doppelt so grosses Angebot, müssen für werbefreies Replay aber bezahlen. Die Genehmigung steht noch aus.

15. Dezember 2018 | NZZ

Einnahmenausfälle wegen Replay-TV

Die Fernsehwelt ist im Umbruch. Die Zukunft für werbefinanzierte Sender sieht nicht sehr rosig aus. Das zeitversetzte Fernsehen verheisst zwar gute Zeiten für die Konsumenten, indem sie überall und jederzeit beliebige Sendungen abrufen können. Für die Fernsehwerbung aber bedeutet Replay-TV schlechte Zeiten.

15. Dezember 2018 | NZZ

Das Überspringen von Werbung im Replay-TV bleibt erlaubt

Zwei Giganten kämpften im Vorfeld der Abstimmung über Einschränkungen beim Replay-TV um die Gunst der Nationalräte. Auf der einen Seite die TV-Verbreiter wie Swisscom TV und UPC, auf der anderen Seite die grossen Fernsehstationen wie SRF, RTL und Pro7/Sat1. Während sich die Fernsehstationen angesichts schwindender Werbeeinnahmen zusätzliche Einkünfte aus dem Geschäft mit dem zeitversetzten Fernsehen erstreiten wollten, versuchten die TV-Verbreiter, jegliche Änderung am heutigen Abgeltungssystem abzuwehren. Denn es geht um Einnahmen in Millionenhöhe.

13. Dezember 2018 | NZZ

Drohung beim Replay-TV hat gewirkt

Der Wind hat gedreht: Während ein Verbot zum Überspringen von Werbung im Replay-TV in der vorberatenden Kommission noch eine Mehrheit gefunden hat, bröckelt die Unterstützung inzwischen. Am Dienstag hat sich die SP in der Fraktionssitzung gegen einen entsprechenden Artikel im Urheberrechtsgesetz ausgesprochen, der den Fernsehsendern mehr Verhandlungsmacht gegeben hätte.

13. Dezember 2018 | 20 Minuten

Profitiert Netflix vom Streit um Replay-TV?

Mit Replay-TV kann der Zuschauer einen TV-Beitrag bis zu sieben Tage nach der Ausstrahlung anschauen. Dabei können ganze Werbeblöcke problemlos überspult werden.

Das soll sich jetzt ändern: Die Interessengemeinschaft Radio und Fernsehen (IRF), die TV-Anbieter wie SRG und RTL vertritt, beklagt fehlende Werbeerlöse. Heute diskutiert der Nationalrat die Einschränkung der Spul-Funktion. TV-Sender sollen in Zukunft den Anbietern von Replay-TV das Überspringen von Werbung verbieten können. Der Konsumentenschutz droht bei Annahme mit dem Referendum.

16. November 2018 | Werbewoche

Replay-TV in Gefahr?

Das Schweizerische Urheberrecht soll modernisiert und ans Internetzeitalter angepasst werden. Dass die Rechtskommission des Nationalrates der Revision in aller Deutlichkeit zugestimmt hat, führte zu einem Aufschrei der Fernseh-Signalanbieter und der Konsumentenschützer.

21. September 2018 | Pressespiegel

NZZ: Keine Extrawurst für Fernsehsender

Die TV-Stationen möchten über direkte Verhandlungen mit den Verbreitern höhere Entschädigungen für Replay-TV durchsetzen. Dem schiebt das Bundesverwaltungsgericht vorerst einen Riegel.

28. August 2018 | Pressespiegel

NZZ: Kommission kippt Verbot von Replay-TV wieder – und setzt auf anderen Weg

Das zeitversetzte Fernsehen soll möglich bleiben, doch soll die Abgeltung neu geregelt werden. Das will die Kommission für Verkehr und Fernmeldewesen des Nationalrates.

28. August 2018 | Pressespiegel

St. Galler Tagblatt: Zwist ums zeitversetzte Fernsehen - das Ende des Replay-TV?

Weil immer mehr TV-Nutzer die Werbung überspringen, entgeht den Fernsehsendern Geld. Nun entscheidet die zuständige Kommission des Nationalrats über Änderungen, die laut Kritikern das Ende des Replay-TV bedeuten könnten.

27. August 2018 | Pressespiegel

Handelszeitung: Powerplay um Replay-TV

Die TV-Sender wollen mitbestimmen, wer ihr Programm wie speichern darf. Die heutigen Replay-Angebote könnte es dann nicht mehr lange geben.

25. August 2018 | Pressespiegel

NZZ: Der Verteilkampf hat erst begonnen

Am Fernsehen der Zukunft wollen alle mitverdienen.

11. Juli 2018 | Pressespiegel

Watson: Es darf nicht sein, dass Swisscom einfach unser Programm nimmt und ihren Kunden verkauft

Die Schweiz ist ein Paradies für Replay-TV-Nutzer. Aber bleibt das so? TV-Anbieter und Konsumentenschützer sind skeptisch. Die TV-Sender jedoch versprechen, dass es weiterhin «ein attraktives Replay-Angebot» geben wird.

04. Juli 2018 | Pressespiegel

NZZ: Replay-TV erreicht die Politik

Nationalratskommission will zeitversetztes Fernsehen neu regeln.

04. April 2018 | Pressespiegel

NZZ Wirtschaft: Zank um zeitversetztes Fernsehen

Die TV-Anstalten wollen das Preis-Leistungs-Verhältnis zu ihren Gunsten verändern.

04. April 2018 | Pressespiegel

NZZ Reflexe: Werbung als Nährstoff und Störfaktor

Not vereint. In diesem Fall bringt sie sogar die privaten und die öffentlichen Fernsehsender in der Schweiz zusammen.

25. März 2018 | Pressespiegel

Sonntagszeitung.ch: Replay killt den Small Talk

Die TV-Branche ist schon seit langem unzufrieden. Grund dafür ist das zeitversetzte Fernsehen, das immer mehr Zuschauer dazu animiert, leidige Werbepausen einfach zu überspulen.

23. März 2018 | Pressespiegel

Berner Oberländer/Thuner Tagblatt: Ist bald Schluss mit Werbung überspulen?

Das zeitversetzte Fernsehen boomt – den TV-Sendern aber brechen die Werbeeinnahmen weg. Jetzt wollen SRG und Co. neue Regeln.

23. März 2018 | Pressespiegel

Der Landbote: Ist bald Schluss mit Werbung überspulen?

Das zeitversetzte Fernsehen boomt – den TV-Sendern aber brechen die Werbeeinnahmen weg. Jetzt wollen SRG und Co. neue Regeln.

23. März 2018 | Pressespiegel

Klein Report: Sender verlieren Werbeeinnahmen: «Profiteure sind die TV-Verbreiter»

Eine existenzielle Bedrohung rüttelt derzeit an den Säulen des TV-Geschäftes: Weil durch das zeitversetzte Fernsehen immer mehr Werbeeinnahmen wegbröckeln, sehen sich die TV-Sender in ihrer Existenz gefährdet.

22. März 2018 | Pressespiegel

Basler Zeitung: Kritik an Replay-Angeboten

TV-Sender wollen mehr Geld.

22. März 2018 | Pressespiegel

Der Bund: Ist bald Schluss mit Werbung überspulen?

Das zeitversetzte Fernsehen boomt - den TV-Sendern aber brechen die Werbeeinnahmen weg. Jetzt wollen SRG und Co. neue Regeln.

22. März 2018 | Pressespiegel

L'Agefi: Les droits du «replay» posent problème

Les chaînes de télévisions suisses contestent les conditions de la diffusion différée d’émissions par les opérateurs comme UPC, Sunrise. Elles déposent un recours au TAF.

16. Februar 2018 | Beschluss ESchK GT 12

ESchK genehmigt GT 12 ohne den Sendern Parteirechte zu gewähren

Genehmigung Gemeinsamer Tarif 12 (GT 12): Vergütung für die Gebrauchsüberlassung von Set-Top-Boxen mit Speicher und VPVR

30. Juli 2017 | Pressespiegel

Sonntags Blick: Zuschauer überspringen TV-Werbung

Immer weniger Zuschauer sehen live fern – wegen einer Rückspulmöglichkeit. Den TV-Sendern entgehen dadurch Millionen.

01. April 2017 | Pressespiegel

Kampf um TV-Werbung eskaliert

Im Streit um zeitversetztes TV erleiden die Sender eine Niederlage. Ihre Existenz stehe auf dem Spiel, warnen Sie.

23. August 2016 | Pressespiegel

Der Bund: Sender fordern mehr Geld für Replay-TV

Immer mehr Fernsehzuschauer überspringen die Werbung. Dadurch sinken die Werbeeinnahmen der Sender. Nun sollen Swisscom, UPC und andere mehr bezahlen.

23. August 2016 | Pressespiegel

L’Agefi: Le zapping en différé qui pose problème

Les chaînes de télévision réclament une suppression partielle de ce mécanisme qui grève largement leurs revenus.

23. August 2016 | Pressespiegel

La Liberté: Zapper la pub en différé nuit aux chaînes de télévision

La Communauté d’intérêts radio et télévision (IRF), qui regroupe les chaînes de télévision, réclame une suppression partielle de la possibilité de sauter les publicités. Cette option met à mal leurs revenus publicitaires et leur survie.

23. August 2016 | Pressespiegel

La Regione: Programmi senza tagli di pubblicità

Lo chiede l’Associazione di interessi radio e televisi di cui fa parte anche la Ssr.

23. August 2016 | Pressespiegel

NZZ: Gefährdetes Geschäft mit TV-Spots

Die Mediatheken von Netzdiensten unterhöhlen die Geschäftsmodelle der werbefinanzierten Fernsehsender in der Schweiz. Diese setzen sich nun für eine Besserstellung ein.

23. August 2016 | Pressespiegel

TA: TV-Sender wollen mehr Geld für zeitversetztes Fernsehen

Immer mehr TV-Zuschauer überspringen die Werbung. Dadurch sinken die Werbeeinnahmen der Sender. Nun sollen Swisscom, UPC und andere mehr bezahlen.