Die IRF Interessengemeinschaft Radio und Fernsehen ist ein Zusam­men­schluss von in- und aus­län­dischen Radio- und Fernseh­unter­neh­men, deren Pro­gramme in der Schweiz und/oder im Fürstentum Liechtenstein verbreitet werden.

Ihr gehören viele ausländische Sender wie ARD, ZDF, ORF, RAI, France Télévisions, M6, ARTE, die Sender der Mediengruppe RTL, der ProSiebenSat.1 Group sowie die SRG, die schwei­zerischen privaten Sender und die Verbände Telesuisse, Verband Schweizer Privatradios VSP, Radio Régionales Romandes RRR und Unikom an.

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Über Uns

Die IRF Interessengemeinschaft Radio und Fernsehen steht für eine vielfältige TV- und Radiolandschaft ein und bezweckt die gemeinsame Interessenwahrung der in- und ausländischen Sendeunternehmen bei der Ausgestaltung der politischen, rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Der Entschluss zur gemeinsamen Interessenwahrung der Sendeunternehmen unter dem Namen IRF war die Folge eines vom ORF im Jahre 1981 erstrittenen, wegleitenden Bundesgerichtsurteils (BGE 107 II 82). Mit diesem Entscheid bestätigte das oberste schweizerische Gericht erstmals, dass Programme eines Sendeunternehmens nur mit dessen Zustimmung drahtgebunden oder drahtlos weiterverbreitet werden dürfen.

Die Gründungsmitglieder, zu denen neben der SRG auch die deutschen Sender ARD und ZDF sowie der ORF gehörten, hatten es sich zum Ziel gesetzt, den Kabelfernsehunternehmen zu ermöglichen, die benötigten Kabelrechte der Sender auf einfache und effiziente Weise kollektiv zu erwerben. Mit dieser Struktur schufen sie die rechtliche Grundlage für die rasante Entwicklung des Kabelfernsehens der Zukunft.

Der IRF traten in der Folge alle in- und ausländischen Sendeunternehmen bei, deren Reichweiten sie berechtigten, an der Verteilung der Kabelweitersendeentgelte der IRF zu partizipieren. Im Jahre 2013 wurde der Interessenverbund in einen Verein unter dem Namen Interessengemeinschaft Radio Fernsehen (IRF) umgewandelt.

Organe

Geschäftsleitung

  • RA lic. iur. Andrea Werder, LL.M. (Geschäftsführerin)

Delegierte und Mitglieder der Verteilungskommission Inland

Die Verteilungskommission Inland ist eine paritätisch zusammengesetzte Kommission, die aus sieben inländischen Delegierten besteht.

Delegierte und Mitglieder der Verteilungskommission Ausland

Die Verteilungskommission Ausland ist eine paritätisch zusammengesetzte Kommission, die aus zehn ausländischen Delegierten besteht.

Vorstand

Der Vorstand besteht aus neun Mitgliedern.

  • Dr. Axel Bussek
  • Katharina Franke
  • Prof. Dr. Albrecht Hesse
  • Dr. Gabriela Krassnigg-Kulhavy
  • Dr. Monica Pizzoli
  • Dr. Michael Schweizer
  • Dr. Stefan Sporn
  • Dr. Hermann Stern

    Herr Dr. H. J. Stern war vom 29.06.1981 bis 31.12.2016 Geschäftsführer der IRF. Seit 01.01.2017 gehört er dem Vorstand an und hat gegenwärtig das Präsidium inne. Er befasste befasste sich bereits in seiner Dissertation mit den urheberrechtlichen Aspekten des Kabelfernsehens (Zürcher Beiträge zur Rechtswissenschaft, 1970). Er war Mitglied der Commission Juridique der Confédération Internationale des Sociétés d’Auteurs et Compositeurs (CISAC), in der er sich ab Beginn seiner Tätigkeit als Leiter der Rechtsabteilung der schweizerischen Verwertungsgesellschaft SUISA für die weltweite Anerkennung der Kabelrechte einsetzte. Als junger selbständiger Anwalt führte er den ersten Musterprozess zum Kabelfernsehen und übernahm nach Bestätigung der Kabelrechte durch das Bundesgericht (BGE 107 II 82ff.) im Auftrag der Sender SRG, ORF, ARD und ZDF die Aufgabe, diese Rechte in der Schweiz durchzusetzen. Zu diesem Zweck gründete er am 29.06.1981 unter dem Namen IRF einen Interessenverbund der in- und ausländischen Sendeunternehmen. Seither vertritt die IRF in der Schweiz die Interessen sämtlicher in- und ausländischen Radio- und Fernsehunternehmen, deren Programme in der Schweiz und/oder im Fürstentum Liechtenstein weiterverbreitet werden.

  • Peter Weber

Revisionsstelle

  • TRETOR AG (CHE-108.227.200)

Aktuelles

 

 

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